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Ein Drittel des Brückenteils steht bereits auf dem Schwimmponton
Der Anfang ist gemacht: In Präzisionsarbeit wird das 118 Meter lange Brückenteil auf den Schwimmponton gefahren. © Brunsbüttel Port
Montag, 20. Juli 2026
Ansiedlung
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Hafen

Rader Hochbrücke: 1.250-Tonnen-Mittelstück erfolgreich verladen

Hafenstandort der Region leistet Beitrag zu Großprojekt

Mit der erfolgreichen Verladung des rund 1.250 Tonnen schweren Mittelstücks der neuen Rader Hochbrücke wurde am 14. Juli 2026 ein wichtiger Meilenstein für eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Norddeutschlands erreicht. Ausgangspunkt des Transports war der Schwerlasthafen Rendsburg, auf dessen Flächen das rund 118 Meter lange Brückensegment zuvor über Monate hinweg montiert und für den Weitertransport vorbereitet worden war.

Die Verladung erforderte höchste Präzision. Mithilfe spezieller Schwerlastmodule wurde das Brückenelement mit einer Geschwindigkeit von lediglich rund 0,5 km/h von der Terminalfläche auf einen Transportponton bewegt. Während des gesamten Vorgangs musste dieser kontinuierlich ausbalanciert werden, um die Last sicher aufzunehmen. Noch in derselben Nacht wurde das Mittelstück an der Baustelle erfolgreich eingehoben.

Das Projekt verdeutlicht die Bedeutung leistungsfähiger Hafeninfrastruktur für moderne Industrie- und Infrastrukturvorhaben. Mit dem Schwerlasthafen Rendsburg und dem Kreishafen verfügt die Region Rendsburg-Eckernförde über zwei spezialisierte Hafenstandorte direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Während der Kreishafen auf den Umschlag von Massengütern spezialisiert ist, bietet der Schwerlasthafen optimale Voraussetzungen für Projektladungen, Großbauteile und anspruchsvolle Schwerlastlogistik. Gemeinsam schaffen beide Standorte wichtige Voraussetzungen für Logistiklösungen, die auf dem Landweg oftmals nur mit erheblichem Mehraufwand realisierbar wären.

„Der Transport des Brücken-Mittelstücks macht sichtbar, welche Stärken unsere Region als Wirtschafts- und Logistikstandort besitzt. Die Häfen am Nord-Ostsee-Kanal sind wichtige Bausteine für die Umsetzung anspruchsvoller Industrie- und Infrastrukturprojekte“, erklärt Kai Lass, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde.

Als Mitgesellschafterin der Rendsburg Port Authority GmbH begleitet die WFG Infrastruktur GmbH die Entwicklung des Schwerlasthafens seit vielen Jahren. Das Brückenprojekt unterstreicht einmal mehr, welche Bedeutung leistungsfähige Hafenstandorte für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und die Umsetzung überregionaler Großprojekte haben.

Bildmaterial

Nahaufnahme eines der Schwerlastmodule mit zahlreichen Rädern unter dem Mittelstück der neuen Rader Hochbrücke

Viele Räder, eine gewaltige Last: Die Schwerlastmodule transportieren das Mittelstück der neuen Rader Hochbrücke von der Terminalfläche auf den Ponton.

Kurz vor der Verladung: Auf Schwerlastmodulen steht das rund 1.250 Tonnen schwere Mittelstück der neuen Rader Hochbrücke an der Kaikante des Schwerlasthafens Rendsburg bereit. © Brunsbüttel Port

Ein Drittel des Brückenteils steht bereits auf dem Schwimmponton

Der Anfang ist gemacht: In Präzisionsarbeit wird das 118 Meter lange Brückenteil auf den Schwimmponton gefahren. © Brunsbüttel Port

Das Brücken-Mittelstück befindet sich vollständig auf dem Schwimmponton. Der Ponton steht in Fahrtrichtung entlang der Kaimauer.

Die Verladung ist abgeschlossen: Das Brücken-Mittelstück befindet sich vollständig auf dem Schwimmponton, der nun Kurs auf die Baustelle der Rader Hochbrücke nehmen kann. © Brunsbüttel Port

Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen und Kai Lass, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung stehen mit Warnwetsten und Schutzhelmen vor der Werkshalle mit der Aufschrift "Rendsburg Port"

Vor Ort beim Schwertransport: Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen und Kai Lass, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung RD-ECK verschafften sich im Schwerlasthafen Rendsburg einen Eindruck von den Verladearbeiten.

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